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Annette von Droste-Hülshoff im Literaturzentrum Westfalen-Lippe
Jahr
- 2013
Auftraggeber
- Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Bereich
- Szenografie
Wie lässt sich Literatur inszenieren?
Die Konzeptstudie für das Literaturzentrum
Westfalen-Lippe mit der Lyrikerin Annette von Droste-Hülshoff als Galionsfigur verwandelt den authentischen Lebensort der Dichterin in einen Museumskomplex mit überregionaler Strahlkraft.
Der Entwurf beinhaltet die szenografischen
Um- und Neugestaltung der Burg Hülshoff
sowie eines verbindenden Lyrikweges zum
Haus Rüschhaus. Darüber hinaus biete sich
der Droste zu Hülshoff-Stiftung die Möglichkeit Prozesse der Strukturentwicklung der Literaturregion Westfalen zu initiieren und voranzutreiben.
Der Gewinn dieses Wettbewerbs unter vier
studentischen Teams fand Umsetzung in der tatsächlichen Neugestaltung des Anwesen.
Das Konzept
Grundgedanke
Anhand der beiden Pole von Information und Emotion wird die Lyrikerin an ihrem authentischen Lebensort erlebbar.
Rundgang durch Burg Hülshoff
Das Museum der Hauptburg steht unter dem Titel Mauern voller Geschichte(n) und gibt Einblicke in das Leben des Adels im 19. Jahrhundert. Ein bereits bestehender Rundgang wird szenografisch akzentuiert und multimedial erweitert. Zudem wird das Museum im Haus Rüschhaus, als authentischer Lebensort der Droste, überarbeitet und über einen Lyrikweg an Burg Hülshoff angebunden.







Literaturzentrum in der Vorburg
Eine Dauerausstellung zu Werk und Wirken der Droste findet in der Vorburg Platz und steht unter dem Titel Ein Wald aus Büchern. Die Vorburg bietet außerdem Platz für Veranstaltung- und Konferenzräume und erzeugt so Synergieeffekte mit weiteren Museen der Region.




